Klangkleid  | 2017

Akkordeon Inhalt

Baumwolle und wiederverwendete Verpackungen 

Klangkleider gibt es bereits lange und in so unterschiedlichen Kulturen wie den Indianertänzen, afrikanischen Ritualen oder der allemannischen Fastnacht. Takako hat sie um eine durchaus zeitgenössische Variante bereichert: Sie prüft weggeworfene Gefäße aller Art auf ihre Klänge und näht sie am Kleid an. Miteinander muss man die Kleider selbst zum Klingen bringen, durch Tanz und Trommeln. Als Einleitung zu anderen Performances erzeugt Takako so nicht nur Aufmerksamkeit im Publikum, sondern auch einen Impuls, um in ganz andere Richtungen zu denken.

Klangkleid

Sound dresses have been around for a long time and in cultures as diverse as Native American dances, African rituals or the allemannian carnival. Takako has enriched them with a thoroughly contemporary variant: she tests discarded vessels of all kinds for their sounds and sews them onto the dress. Together they must be made to sound themselves, through dance and drumming. As an introduction to other performances, Takako thus not only generates attention in the audience, but also an impulse to think in completely new directions.

Takako Saito mit Beili Zhou und Thomas Rhiemeyer | 1999

Eröffnung im Museum für Gegenwartskunst Siegen | 2017

Akkordeon Inhalt

Holzdeckel mit Vertiefungen und Beschriftung, Ringbindung, innen 8 Seiten Noppenfolie, Buchstaben, 18 x 16 cm